Zurück zur Startseite Zurück zur Startseite
    » Semantische und linguistische Relationen » Relationen der II. Klasse
Button_1_1_infowiss Button_1_2_sprwiss Button_1_3_publpr Button_1_4_infopol Button_1_5_systentw Button_1_6_medokholl Button_1_7_bergut Button_1_8_bastler
Winfried Schmitz-Esser, Relationen der II. Klasse, wesentliche Relationen

Es sind für das menschliche Denken wesentliche Relationen. Jedes Kind gebraucht sie, um die Welt zu verstehen. Es gibt derer mehr als die folgenden 13. Aber mit diesen hier lässt sich schon eine verblüffende Expressivität und Präzision der Aussage erreichen. Sie werden in Form von relationalen Operatoren ("Relational Operators") in das Ontologiemodell eingeführt:

  1.  abstrakt/generisch
  2.  partitiv - dinglich, gedanklich
  3.  normativ
  4.  partitiv - geografisch
  5.  Deszendenz
  6.  instrumental
  7.  Ursache-Wirkung
  8.  benefaktiv
  9.  schädlich
  10.  Materie
  11.  Form und Erscheinung
  12.  Prozess
  13.  Zustand

Schon mit nur sechs dieser "wesentlichen" Relationen lassen sich eindrucksvolle Leistungen der Orientierung im Wissensraum, der Anregung und der Nutzerführung erzielen, wie dies ein Projekt des Autors im Zusammenhang mit der EXPO 2000 [6,14 MB] in Hannover belegt.

Präzisierend dazu gibt es je nach gewünschter Abbildungsschärfe "Relational Operators for Special Applications - ROSA". Damit lassen sich in der Ontologie spezielle Verhältnisse ausdrücken und operationalisieren, die für die jeweilige Anwendung typisch sind. Aktuelle Beispiele dafür finden sich in "Muslimisches Kopftuch" [5,40 MB] und Werkzeug Ontologie" [7,81 MB].

« Zurück