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Winfried Schmitz-Esser, Weiterentwickler verfeinerter Thesauri, die sich unter neuen Aufgabenstellungen zu Ontologien wandeln

Schmitz-Essers erster Thesaurus "Index für Textanalyse und Textrecherche", 1970-73 für die Pressedatenbank von Gruner+Jahr entwickelt, war relational und insoweit seiner Zeit voraus. Doch war er für intellektuelle Handhabung an Indexaten (von Presseartikeln auf Mikroformen) geschaffen. Immerhin gab es schon Computerunterstützung sowohl bei Indexierung als auch bei der Recherche. Direkt am natürlichsprachigen Zeitungstext angreifen zu können, - daran war damals noch nicht zu denken; der elektronische Satz steckte ja noch in den Kinderschuhen.

Eine Reihe ein- und mehrsprachiger Thesauri, die Schmitz-Esser in der Folge für unterschiedlichste Anwender in Europa, Afrika und in Asien konstruiert, erlauben es, unter Nutzung von Neuerungen der IuK-Technologie zur Lösung von IR-Aufgaben zunehmend auch natürlichsprachigen Text heranzuziehen. Sie gehen einher mit verbesserter Beherrschung der Semantik und der Relationen. Linguistische und mehrsprachige Problemstellungen rücken nun in den Vordergrund.

Ohne deren wenigstens teilweise Lösung erscheint Schmitz-Esser ein effektives Knowledge Engineering in der Zukunft nicht möglich.

Durchbrüche in der Informationstechnologie nutzend, beginnen 1995 seine Arbeiten an einem viersprachigen Thesaurus für die Weltausstellung 2000 in Hannover. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelt er in der Folge mit seinem Projekt SERUBA das Konzept einer ebenfalls viersprachigen Ontologie für Publikumsmedien.

Diese Ontologie und die mit ihr verbundene Technologie ist 2002 von der Bertelsmann-Tochter empolis erworben worden und kommt im Rahmen der Empolis Produktpalette zum Einsatz.

Heute konzentrieren sich die Arbeiten Schmitz-Essers auf eine Ontologie mit spezieller Fragestellung für entscheiderrelevante Unternehmensinformation.

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