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Winfried Schmitz-Esser, Informationspolitiker

Schon bei seinen ersten Realisierungen Anfang der 70er Jahre zeigt sich dem Pionier bei der Anwendung computerunterstützter Verfahren an aktuellem Medienstoff, dass auf politischem Feld Grenzen gezogen werden müssen zwischen dem, was technisch möglich und dem, was gesellschaftlich nötig und verträglich ist.

Das Medienrecht muss an die neuen Möglichkeiten angepasst, neue Grenzen sollten gesteckt, ein neues Gleichgewicht zwischen Recht auf Information und der später definierten "informationellen Selbstbestimmung" gefunden werden. Interessen von Informationslieferanten, Verlegern und Autoren sind auszugleichen.

Schauplätze der Auseinandersetzung sind: Quellenschutz, Personendatenschutz, Urheberrecht, Presserecht, Medienverfassung.

Schmitz-Esser schaltet sich für seine Verleger in diese Auseinandersetzung ein. Zu den ersten Initiativen gehört seine Arbeit für EURIPA, der frühen und ersten Vereinigung der europäischen Informationslieferanten.

Über seine Schriften, Aktivitäten in Fachgesellschaften und Beiräten wirkt er in der Folge an der Gestaltung regionaler, nationaler und internationaler Informationspolitik mit.

Auch ausländische Regierungsstellen und Fachinstitutionen nehmen seine Mitwirkung in Anspruch.

Aktuelle informationspolitische Aspekte, die im Lichte der neuesten technologischen Entwicklungen und Möglichkeiten erkennbar werden, beleuchtet Schmitz-Esser in seinem Vortrag vom 25. Januar 2005 vor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg. Der Vortrag kann als Real-Stream unter www.elbe-studios.de aufgerufen werden. Länge: 01:10:26 min [ca. 60min]

Thema des Vortrags: Semantisch vernetzen, was Medien aussagen - Ontologien als Herausforderung an Publizisten und Wissensorganisatoren.

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